Soziales Lernen und Achtsamkeit


 

Die Förderung der emotionalen Intelligenz durch Achtsamkeit für sich und andere ist für das gemeinschaftliche Miteinander von zentraler Bedeutung.

 

Wir verstehen die Selbstregulierung und die Beziehungsfähigkeit als Basis von Bildung.

 

Das Konzept "The Toolbox is you" stellt bei uns den Startpunkt für das soziale Lernen. Dadurch geben wir als Schule unseren SchülerInnen eine Kompetenz für ein selbstbestimmtes, eigenverantwortliches und glückliches Leben mit auf den Weg.

 

Die achtsame Wahrnehmung der inneren und äußeren Welt dient nicht nur dazu mit Stress, Belastungen und Schwierigkeiten konstruktiv umzugehen, sondern ist auch förderlich für das gemeinschaftliche Miteinander.

 

Achtsamkeits-, Entspannungs-, sowie Konzentrationsübungen sind wichtige Bestandteile unserer täglichen Arbeit.


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R U H E – B E G I N N T – M I T – M I R


Unsere angewandte Achtsamkeitsübung „Ruhe beginnt mit mir“ ist von der ursprünglichen SaTaNaMa-
Mantra Meditation abgeleitet und wurde für Kinder vereinfacht durch „Ruhe beginnt mit mir.“


Bei dieser Übung berühren die Kinder bei jedem Wort einen Finger mit dem Daumen und achten dabei
zudem auf ihren Atem:


Einatmen – Daumen berührt Zeigefinger – RUHE
Ausatmen – Daumen berührt Mittelfinger – BEGINNT
Einatmen – Daumen berührt Ringfinger – MIT
Ausatmen – Daumen berührt kleinen Finger – MIR


Die angewandte Mantrameditation „Ruhe beginnt mit mir“ dient neben den allgemeinen positiven
Effekten der Achtsamkeitsübungen dazu, dass man in jedem Moment, in dem man dem Mantra volle
Aufmerksamkeit schenkt, wir nicht durch andere Gedanken, Erinnerungen oder Empfindungen gestört
werden. Wir können im Hier und Jetzt sein, zur Ruhe finden und ankommen. Mit dem Mantra haben
wir weiterhin eine einzigartige Möglichkeit die unterbewussten Bereiche des Bewusstseins
anzusprechen, sie bewusster zu machen und sie positiv zu beeinflussen. In diesem Fall dadurch, dass
wir uns bewusstmachen, dass Ruhe mit mir selber beginnen kann. Man kann sich somit, je nach Mantra,
von dem Einfluss des Unterbewusstseins mit all seinen unterbewussten und unbewussten Strukturen,
Schemata, Konzepten und Ängsten befreien.


Hintergrundinformationen:
Ein Mantra im Allgemeinen kann ein Wort oder ein kurzer Satz sein, der eine Botschaft enthält, die wir
in unserer Psyche einprägen wollen. Wir wählen dazu die Wörter, die etwas darstellen, das wir in uns
selber entwickeln, fühlen oder mit dem wir uns verbinden möchten.


Sobald dein Mantra wirklich in Schwung kommt, wird die Wiederholung immer müheloser. Es ist fast
so, als würden wir das Mantra “beginnen” und es setzt sich von alleine fort und führt uns in die innere
Stille.


Dies sind die traditionellen Übungsschritte der Praxis:


Aufsagen – wiederhole es laut. Dadurch werden mehrere deiner Sinne angesprochen, sodass du deine
Aufmerksamkeit besser fokussieren kannst.


Flüstern – Lippen und Zunge bewegen sich, aber kaum ein Geräusch ist zu hören. Diese Praxis ist subtiler
und tiefer als die mündliche Wiederholung.


Mentales Wiederholen – du wiederholst das Mantra nur in deinem Geist. Am Anfang gibt es etwas
Bewegung in der Zunge und in der Kehle; Aber mit der Zeit hören auch diese auf und die Praxis ist rein
geistig. Dieses Stadium assoziieren Menschen typischerweise mit Mantra Meditation.


Spontane Wiederholungen – an diesem Punkt wiederholst du das Mantra nicht mehr, aber das Mantra
geht von selbst weiter, spontan, die ganze Zeit. An dieser Stelle brauchst du dir keine Gedanken über
die Lautstärke, Geschwindigkeit usw. zu machen. Höre zu, dass es wiederholt wird, da es natürlich
wiederholt werden möchte. Diese Ebene wird Ajapa Japa genannt.


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